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Hast du deine Einnahmen und Ausgaben wirklich im Blick?

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Die Sparfüchse Einnahmen und Ausgaben

Was glaubst du, wie gut weißt du über deine Finanzen Bescheid?

Machen wir doch zu Beginn dieses Beitrags mal einen kleinen Test!

Zuerst beginnen wir mit drei einfachen Fragen:



1. Um wie viel Uhr beginnt die Primetime im deutschen TV?
- 20:15, das weiß doch jeder. Ich weiß, die Frage ist viel zu einfach gewesen. Versuchen wir es mit einer Stufe schwieriger.

2. Was kostet eine Kilowattstunde Strom?
- Wenn du dich mit unserem Beitrag bezüglich des Stromanbieterwechsels beschäftigt hast, kennst du bestimmt den groben Preis 😉 . Circa 30 Cent.

3. Wie teuer ist aktuell der Liter Benzin bzw. Diesel?
- Zumindest alle Autofahrer können hier bestimmt einen groben Preis schätzen. Mal abgesehen von den Preisschwankungen, wird deine Antwort von der Tendenz her richtig sein!

Und nun ein paar persönliche Fragen, die du natürlich nur für dich selbst beantworten sollst:
 
  • Wie hoch ist dein monatliches Bruttoeinkommen bzw. Jahresbruttoeinkommen?
  • Wie viel gibst du jährlich für Versicherungen aus?
  • Wie hoch war deine Einkommensteuer für das vergangene Jahr?
  • Wie hoch ist die Förderung vom Staat, die du dir für dieses Jahr zu Nutze machen kannst?
 
Und konntest du auch diese Fragen ohne zu spicken beantworten? Vielleicht bist du gerade selbst ein wenig erschrocken darüber, wie wenig wir doch von unseren eigenen Finanzen kennen.

Kennst du deine Einnahmen und Ausgaben?

Bestimmt jeder kennt den Spruch und die Situation, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Und oftmals wundern wir uns darüber, dass unser Geld komplett weg ist, obwohl wir doch gar keine großen Ausgaben hatten. Oder aber diese Monate, in denen auf einmal schon längst vergessene Einmalkosten das Konto belasten. Studienbeiträge, GEZ bzw. GEMA, Versicherungskosten, Mitgliedsbeiträge und so weiter...

Vielleicht nicht ganz so überraschend, sind die einmaligen Einnahmen über die wir uns natürlich besonders freuen. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, eine Prämie, das Auszahlen von Überstunden… Aber wie ist es mit Zinserträgen, Mieteinahmen, staatlichen Förderungen? Vielleicht liegt in deinem Keller noch das eine oder andere Schmuckstück, welches jetzt noch Geld bringen könnte, bevor es komplett verstaubt?

Wir können nur die Dinge positiv beeinflussen, die wir überhaupt kennen! Du kannst erst dann richtig sparen, deine Finanzen kontrollieren und deine finanzielle Zukunft richtig planen, wenn du einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben besitzt. Deshalb solltest du dir die Zeit nehmen, und deine persönliche Budgetplanung erstellen! Wenn du jemand bist, der sich 100 schönere Dinge vorstellen kann, als ein Haushaltsbuch bzw. ein Budgetplan zu erstellen, solltest gerade du dich überwinden… Ja es gibt deutlich wichtigere Dinge als nur auf sein Geld zu schauen und das solltest du dir auch beibehalten! Aber wir reden hier auch nicht davon, dass du ab jetzt keine Party mehr besuchen, dein Sport aufgeben und die Uni schmeißen sollst. 😛

Überwinde dich vor allem auch in jungen Jahren, dich mit Finanzen auseinander zu setzen, denn dies könnte dein Leben wirklich beeinflussen. Dadurch hast du langfristig deutlich mehr Zeit übrig und das für weitaus coolere Dinge.

Dein erstes Date mit deinen Finanzen!

Zusammenfassend gehören für uns die folgenden 5 Schritte in eine persönliche Budgetplanung.
 
 
Solltest du dich schon intensiv mit deinen Finanzen auseinandersetzen, so ist es für dich wahrscheinlich selbstverständlich, dass du Überblick über deine Finanzen hast. Anderen geht es hierbei jedoch nicht so. Für euch gibt es 5 einfache Schritte, die mit einer privaten Budgetplanung vollzogen werden sollen:
 
1. Notiere alle deine Einnahmen und Ausgaben mit denen du fest rechnen und planen kannst. Hierzu gehören z.B. dein Netto-Einkommen, Kindergeld, Versicherungskosten, Mietkosten, Nebenkosten, Kredite uvm.

2. Um einen Überblick über deine sonstigen / variablen Kosten zu bekommen, empfehlen wir, dass du diese zumindest für einen gewissen Zeitraum aufschreibst. So gewinnst du schnell ein Gefühl über deine Kosten und entdeckst vielleicht auch die ein oder anderen bisher unbekannten „Geldfresser“.

3. Mithilfe eines Haushaltsbuchs bzw. einer Budgetplanung und -kontrolle kannst du dir selbst einen guten Überblick über deine Einnahmen und Kostensituation verschaffen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir, welche Möglichkeiten es unter andrem gibt, diesen Überblick zu automatisieren.

4. Nachdem du dir einen Überblick über deine persönlichen Einnahmen und Ausgabenstruktur verschafft hast, geht es darum Sparpotentiale aufzudecken. Dazu solltest du natürlich regelmäßig auf unserem Blog vorbeischauen und keine Spartipps verpassen. Um sicher zu gehen, keine Beiträge von uns zu verpassen, melde dich einfach zu unserem Newsletter an.

5. In letzten Punkt geht es um deine Zukunft! Wir empfehlen, dass du dir für die nächsten Jahre ein Budget setzt. Versuche deine Kosten einzuplanen und im Laufe des Jahres stetig zu überprüfen, ob du deine eingeplanten Kosten einhalten oder sogar unterschreiten kannst. (Die von uns aufgezeigten Schritte, sollen dir als Leitplanken für die eigene Finanzplanung dienen. Welche genaue Route die richtige für dich ist, findest du am besten raus, indem du dich einfach auf die eigene Finanzreise begibst…)
 

Damit du den Durchblick hast!

Welche Möglichkeiten gibt es einen Überblick über die persönlichen Finanzen zu bekommen? Natürlich gibt es nicht die eine richtige Methode um einen Überblick zu bekommen. Das wichtigste ist, dass du dich überhaupt mit deinen Finanzen auseinandersetzt. Und je nachdem was du für ein Typ bist, kommt für dich eine Lösung mehr in Betracht, als die andere. Dennoch steht für uns eines fest. Eine Budgetplanung bzw. ein Haushaltsbuch bringt Licht in deine - vielleicht aktuell doch dunkle - Finanzwelt. Denn es ist schon ein riesen Gewinn, wenn du dich überhaupt mit dem Thema beschäftigst, dir Ziele setzt und anfängst einen Plan zu schmieden. Nachfolgend wollen wir dir drei Wege aufzeigen, wie du deine Einnahmen und Ausgaben besser kontrollieren kannst:

Das Haushaltsbuch in Papierform

Die klassische Form einen Überblick über die eigenen Finanzen zu bekommen, ist das Führen eines Haushaltsbuches in Papierform. Dazu kannst du dir entweder dein eigenes Format entwerfen oder auf fertige Produkte im Internet zurückgreifen.

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Deine eigene Budgetplanung am PC

Wenn du gut und gerne auf ausgedruckte Planer verzichten kannst und eher digital unterwegs bist, bietet es sich an, eine PC-Vorlage zur Planung deiner Einnahmen und Ausgaben zu erstellen. Wir selbst verwenden auch unsere eigenen PC-Budgetplanung mit denen wir uns einen Überblick über die jährliche Finanzlage verschaffen. Erstellen kannst du diese mit den diversen Tabellenkalkulationsprogrammen.

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Softwarelösungen und Apps

Natürlich sind wir nicht die Erfinder eines digitalen Haushaltsplans. Und darum geht es uns in unserem Blog auch gar nicht. Wir wollen dir echte Tipps geben, wie du dich besser in Themen rund ums Geld zurechtfinden kannst. Wenn du deine Finanzen softwareunterstützt kategorisieren und planen möchtest, gibt es verschiedenste Anbieter digitaler Finanzsoftware. Wir selbst verwenden diese Software nicht, haben jedoch im Bekanntenkreis einige Nutzer der Software „FinanzManager“, welche uns sehr positives Feedback dazu gegeben haben. Zudem bieten unter anderem die Anbieter Buhl Data Service, matrica und Softwarenetz aktuelle Finanzsoftware an.

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Die Sparfuchs-Rechnung

„Du kannst nur das positiv beeinflussen, was du auch kennst!“ Wir wiederholen diesen Satz hier nochmals bewusst ein zweites Mal! Denn genau das ist der Mehrwert, den dir dieser Beitrag liefern soll! Wir könnten jetzt anfangen und unsere Sparfuchs-Rechnung auf völlig utopischen Zahlen aufbauen und dir eine Rechnung aufstellen, die überhaupt nicht zu dir passt. Durch einen Stromanbieterwechsel ist es für viele möglich jährlich 380 € zu sparen - siehe unseren Beitrag dazu. Aber das Sparpotential aufgrund eines Haushaltsplans zu bestimmen können wir hier und heute nicht! Vielleicht ist unsere Idee hinter einem Sparblog ja nicht die schlechteste und wir können in 5 Jahren Rückmeldungen von Lesern in diesem Beitrag einbauen, die uns berichten, was ihnen die persönliche Budgetplanung gebracht hat.

Wir sind aber der festen Überzeugung, dass alleine die Planung, Notiz etc. von Kosten und Einnahmen dir einen Überblick verschafft und dich für Finanzen sensibilisiert. Denn oft ist es doch so, sobald das Konto gut gefüllt ist geben wir auch gerne Geld für Dinge aus, die wir nicht wirklich brauchen, oder? Aber haben wir nicht alle auch den Traum vom eigenen Haus, der eigenen Weltreise, einem schicken Sportwagen, den Wunsch anderen Menschen zu helfen? Also worauf wartest du? Nimm den Schwung mit, den dir dieser Beitrag hoffentlich gebracht hat und überwinde dich. Fang direkt mit dem ersten Schritt an und verschaff dir einen Überblick über deine fixen Einnahmen und Ausgaben.

Viel Erfolg und Spaß!
Die Sparfüchse

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