Die Sparfüchse
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Dezember 27, 2017

Mit Mängelexemplaren und B-Ware viel Geld sparen!

Sparfuchsmaske

Die Sparfüchse Mängelexemplar Sparen

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Zu faul alles zu lesen? Dann lies unsere Zusammenfassung:
Restposten, B-Ware etc. bezeichnet Artikel, die in der Regel günstiger sind, als normale Artikel. Bei Büchern bezeichnet man dies als Mängelexemplar. Je nach Artikel haben diese Artikel in der Regel keine oder keine für euch zutreffende Nachteile. Wenn ihr diese Artikel bei einem Händler kauft, gilt auch die gesetzliche Gewährleistung. Zudem habt ihr bei Internetkäufen auch mindestens 14 Tage Widerrufsrecht. Ihr findet diese Artikel auf diversen Internetseiten. Wir stellen euch in dem Artikel spezielle Amazon und Ebay vor. Interesse geweckt? Dann scroll nach unten und lies den ganzen Artikel!
 

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Habt ihr schon mal was von B-Ware gehört? Oder aber von Restposten, generalüberholten Artikeln oder Mängelexemplaren?

Nein? Na dann solltet ihr euch den folgenden Beitrag gut durchlesen!

Ja? Dann scheint euch das Thema zu interessieren und ihr solltet den Beitrag auch durchlesen.

Wie ihr seht, kommt ihr einfach nicht herum, den Beitrag zu lesen 😉. Also los:

Warum ist dieses Thema ein Blogbeitrag zum Thema „Sparen“?

Diese ganzen Begriffe, die wir oben erwähnt haben, bezeichnen alle Artikel, die sich von typisch verkauften Artikel unterscheiden. Alle Artikel haben gemeinsam, dass diese jeweils in der Regel günstiger angeboten werden, als „normale“ Artikel. Dies ist für euch also eine gute Möglichkeit zu sparen!

B-Ware, Restposten, Generalüberholt, Mängelexemplare etc. Was ist damit eigentlich gemeint?

Wir haben mal versucht das ganze Thema etwas zu unterteilen. Eine offizielle Definition haben wir nicht gefunden. Jedoch werden diese Produkte oft wie folgt unterschieden:

Restposten bezeichnet Restbestände von Waren. Also ganz normale Neuware, die jedoch günstiger angeboten werden. Oft kommt dies bei Artikeln vor, die im normalen Handel nicht mehr geführt werden. Also Artikel die nicht mehr im Sortiment enthalten sind. Beispiel: Ein Hersteller von Suppen stellt täglich tausende Konservendosen mit Hühnersuppe her. Nach mehreren Jahren entscheidet sich der Hersteller das Design der Suppenverpackung etwas zu ändern. Dies wird dann auch groß in den Medien beworben. Jedoch sind von der alten Hühnersuppe noch viele Konservendosen übrig. Der normale Handel will aber nur noch die neuen Konserven verkaufen – immerhin werden diese ja auch aktiv beworben. Die alten Dosen gehen an einen Restposten Laden, der diese dann wesentlich günstiger verkauft. Trotz der Tatsache, dass die Suppe natürlich noch lange haltbar ist. Also warum nicht die günstigen Restposten abstauben?

Sonderposten sind Artikel, die auf Grund Ihrer Eigenschaften zu einem günstigeren Preis beworben werden. Sie unterscheiden sich somit zu den normalen Produkten. Im Gegensatz zu Restposten die – wie wir ja oben gelernt haben – sich nicht von den normalen Produkten unterscheiden. Beispiele hierfür sind B-Ware (also Waren 2.ter Klasse – Bsp: Eine zu weit gebogene Gurke), Fehlproduktionen (Waren die nicht der Vorgabe des Auftraggebers entsprechen – Bsp: Waren mit Rechtschreibfehlern oder Farbfehlern auf der Verpackung), Waren mit Verpackungsschäden oder auch generalüberholte Artikel (Artikel die beschädigt waren und danach repariert wurden). Diese Produkte erfüllen jedoch eigentlich immer ihren vollen Zweck. Wie gebogen eine Gurke ist, interessiert eventuell den Logistiker (eine bestimmte Anzahl von Gurken muss in eine Kiste passen), jedoch oft nicht den, der diese essen will. Nur weil ein Rechtschreibfehler auf der Verpackung vorhanden ist, ist das eigentliche Produkt nicht schlechter. Ich glaube ihr wisst, worauf wir hinaus wollen...

Aufpassen müsst ihr jedoch bei Artikeln, die einen Verpackungsschäden haben. Zwar sind diese in der Regel auch völlig in Ordnung, jedoch kann es vorkommen, dass durch die Beschädigung der Verpackung auch das eigentliche Produkt beschädigt wurde.

Bei Büchern sehe ich andauernd „Mängelexemplare“. Was soll das eigentlich bedeuten?

Bücher unterliegen der Buchpreisbindung. Der Verlag – der der das Buch herausgibt – ist gesetzlich dazu verpflichtet, für jedes Buch einen unveränderbaren Preis festzusetzen. Ausschließlich für diesen Preis dürfen die Bücher verkauft werden. P.S. Das ist auch der Grund warum der Preis direkt auf das Buch gedruckt wird. Das findet man sonst so gut wie nirgends.

Begründet wird dies mit der Eigenschaft, dass ein Buch ein Kulturgut darstellt und daher nicht verramscht werden darf. Diese Buchpreisbindung gilt 18 Monate ab Erscheinungsdatum.

Wenn ein Buch nun einen Mangel aufweist, unterliegt dieses Buch nicht mehr der Buchpreisbindung und darf günstiger verkauft werden.

Haben diese Artikel auch Nachteile?

Wenn man über B-Ware, Restposten und generalüberholte Artikel spricht, muss man natürlich auch die Nachteile aufzählen. Diese hängen immer von der Art des Artikels als. Hier mal ein paar Beispiele:

Restposten haben weniger oder sogar keine Nachteile. Eventuell sind diese Artikel technologisch schlechter als neuere Artikel. Dies ist aber wenn überhaupt nur bei technologischen Artikel der Fall. Bei Nahrung, Kleidung etc. eher nicht!

B-Ware – also Waren 2.ter Klasse – sind rein von der Namensgebung ja schon schlechter als einwandfreie Ware – also A-Ware. Nun hängt es auch hier davon ab, welchen Makel diese Waren haben. Wir haben oben das Beispiel mit der zu stark gekrümmten Gurke benannt. Dies ist in der Regel kein Grund den Artikel nicht zu kaufen. Die Gurke schmeckt ja trotzdem! Wenn ihr jedoch B-Ware kauft, die einen äußeren Makel haben, ihr diese Ware jedoch für Marketing Zwecke nutzen wollt, kann dies schon ein Nachteil sein. Beispielsweise ein Auto mit einer großen Beule, welches ihr für Werbezwecke nutzen wollt.

Generalüberholte Artikel sind – wie beschrieben – Artikel die beschädigt waren und repariert wurden. In der Regel bedeutet dies, dass diese Artikel gebraucht sind. Also können Sie eine leicht verkürzte Lebensdauer oder beispielsweise Abnutzungserscheinungen haben. Aber auch hier müsst ihr euch die Frage stellen, ob dies euch beeinträchtigt. Ein 2 Monaten alter Laptop, der generalüberholt wurde, ist in der Regel noch super zu benutzen!

Wie sieht’s eigentlich mit der Garantie aus?

Diese Frage kommt ebenfalls oft. Haben diese Artikel eigentlich noch Garantie? Hier müssen wir erstmal etwas klarstellen:

Garantie ist nicht das, was die meisten Menschen damit verbinden! Die meisten meinen damit die ersten 2 Jahre, in denen man einen defekten Artikel wieder reparieren oder umtauschen lassen kann. Das nennt man jedoch nicht Garantie, sondern Gewährleistung!

Finanztip sagt zu Gewährleistung folgendes: Jeder Händler muss 24 Monate Gewährleistung (anderes Wort dafür: Mängelhaftung) auf Neuwaren und zwölf Monate auf Gebrauchtwaren einräumen. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet, unter anderem durch § 439 und § 476 BGB. Die Gewährleistung deckt Mängel ab, die das Produkt bereits zum Zeitpunkt des Kaufs hatte. Stellen Sie einen Mangel fest, können Sie vom Händler verlangen, dass er das Produkt repariert oder anders nachbessert. Wenn der Verkäufer der Ansicht ist, dass der Mangel erst nach dem Kauf entstanden ist, muss er das in den ersten sechs Monaten beweisen. Das ist schwierig bis unmöglich. Nach Ablauf von sechs Monaten kehrt sich die Beweislast allerdings um: Dann muss der Käufer beweisen, dass der Mangel bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hat. Da auch das schwierig ist, sind Sie nach Ablauf von sechs Monaten meist auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Ihr seht also, es gibt einen Unterschied zwischen Neu- und Gebrauchtware! Das ist für unseren Beitrag ja sehr wichtig. Immerhin sind Restposten Neuwaren und generalüberholte Artikel in der Regel Gebrauchtwaren. Es gibt auch die Möglichkeit die Gewährleistung auszuschließen, dies ist jedoch bei einem Verkauf von einem Unternehmen in der Regel nicht möglich. Zudem habt ihr – bei Käufen zwischen Unternehmen und Verbrauchern – den Gewährleistungsanspruch immer dem gegenüber, bei dem ihr den Artikel gekauft habt.

Die Garantie ist wiederum nicht gesetzlich geregelt. Sie ist eine freiwillige Leistung des Verkäufers, Herstellers oder eines Dritten. Die Bedingungen können dabei frei festgelegt werden. Oft wird garantiert, dass ein Artikel ein bis zwei Jahre funktioniert, wenn er normal genutzt wird. Oft ist es hierfür egal, ob der Mangel schon von Anfang an bestand oder erst nachher aufgetreten ist. Jedoch gilt das normalerweise nicht für Verschleißteile. Den Garantieanspruch habt ihr nicht immer automatisch dem gegenüber, bei dem ihr den Artikel gekauft habt. Es kann auch eine „Herstellergarantie“ sein. Da habt ihr den Anspruch gegenüber dem Hersteller.

Generell kann man zusammenfassen: Ihr habt auch bei B-Ware, Respoten etc. einen Gewährleistungsanspruch, aber nicht automatisch eine Garantie. Die habt ihr bei regulären Artikel aber auch nicht automatisch!

Muss ich sonst noch was berücksichtigen?

Eine Information wollten wir euch diesbezüglich noch mitgeben. Falls ihr eure Restposten, B-Ware bei einem Händler im Internet kauft, habt ihr immer ein Widerrufsrecht. Immerhin hattet ihr ja keine Chance euch die Ware vorher anzuschauen. Daher gilt dies bei allen Verträgen (ein Kauf ist auch ein Vertrag), die „außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossen wurden“.
Konkret bedeutet das, dass du innerhalb dieser Frist ohne Angaben von Gründen von einem bereits abgeschlossenen Vertrag zurücktreten kannst. Wenn dich der Verkäufer darüber informiert, beträgt das Widerrufsrecht 14 Tage. Wenn nicht, verlängert es sich um ein ganzes Jahr! Also in Summe ein Jahr und 14 Tage. Es gibt auch ein paar Ausnahmen wie zum Beispiel bei Dienstleistungen und personifizierten Artikeln.
Wenn ihr euch dafür interessiert, liest euch mal den Beitrag von Abolalarm durch oder googelt einfach mal nach Widerruf Internetkauf. Zudem musst du bei dem „testen“ der Ware aufpassen. Du darfst die Ware zwar auspacken und ihre Funktionsweise testen, jedoch nicht beschädigen bzw. die Ware darf dadurch nicht an Wert verlieren. Dies gilt aber nicht, wenn der Wertverlust auf einen Umgang mit der Ware zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Ware notwendig war.

Wo finde ich diese Artikel eigentlich?

Nun stellt ihr euch eventuell die Frage wo ihr die Artikel findet. Einmal natürlich in örtlichen Restposten Läden. Diese gibt es in den meisten Städten.

Natürlich gibt es aber auch Artikel im Internet. Wir haben euch mal 2 aufgelistet:


1. Amazon

Vielen wissen es nicht, aber es gibt auch „geöffnete und gebrauchte“ Artikel bei Amazon. Diese heißen dort „Warehouse Deals“. Bei diesen Artikeln habt ihr ebenfalls – analog zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen – ein Rückgaberecht, die Möglichkeit über Amazon Prime kostenfreie Lieferung zu enthalten und – natürlich – die gesetzliche Gewährleistung. Hier geht’s über unseren Affiliate Link direkt zu Amazon Warehouse Deals.
Tipp: Wenn ihr Produkte über Amazon kaufen wollt, könnt ihr sofort beim Produkt auch nach gebrauchten Produkten suchen - siehe unser Scrennshot unten. Sucht einfach wenn ihr im Produkt seit nach „x Stück gebraucht ab y €“. Wenn ihr da drauf klickt, sehr ihr alle Preise für diesen gebrauchten Artikel. Wir können aus eigener Erfahrung empfehlen, Bücher auch mal gebraucht zu kaufen. Gerade alte Bücher gibt es für wenige € inklusive Versand. Diese sind in der Regel nur unwesentlich schlechter als neue Bücher. Besonders wenn ihr Bücher kauft, die das Prädikat „wie neu“ oder „sehr gut“ haben.

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2. Ebay

Das es gebrauchte Artikel auf Ebay gibt, weiß wohl jeder. Jedoch gibt es auch Restposten, B-Ware etc auf Ebay. Diesbezüglich ein guter Shop ist der Ebay Shop des Elektronikhändlers Saturn. Hier direkt unser Affiliate Link dazu: http://saturn.ebay.de/. Dort findet günstige Restposten und Ausstellungsstücke. Auch dort wird zusätzlich immer der Artikelzustand angegeben.

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Natürlich gibt es noch viele weitere Onlineshops, auf denen ihr an vergünstige Artikel kommt (restposten.de, cyberport.de/outlet, alternate.de/outlet, notebooksbilliger.de/vorfuehrware+gebrauchtware/b+ware+ruecklaeufer etc.). Nutzt einfach Google mit beispielsweise den Stichwörtern „Generalüberholt“, „B-Ware“ oder „Restposten“. Dann werdet ihr ganz schnell fündig.

Habt ihr bereits gute oder schlechte Erfahrung mit B-Ware, Restposten etc gemacht? Dann schreibt uns eine private Nachricht, postet es hier oder bei Facebook in den Kommentaren!

Und nun: Viel Spaß beim Sparen!

Eure Sparfüchse

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